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Festgedicht zum 125 jährigen Bestehen der

Freiwilligen Feuerwehr Cochstedt

Gut Schlauch ! „Freiwill`ge Feuerwehr!“

Dich grüßt mit hellem Klang

Am heut`gen Tag der Freud und Ehr

Mit Jubel der Gesang !

Heut laß die ernste Arbeit ruh`n,

Verbann die Sorgen all;

Versammelt Euch zu heiterm Tun

Bei Klang und Becherschall !

 

Denn 125 Jahr sind heut dahin

Im raschen Flug der Zeit,

Wo Du mit rechtem Wehrmannssinn

Dich heil`ger Pflicht geweiht:

Zu helfen da, wo Hilfe not,

Wenn Feuers Glut und Wut

Des nächsten Haus und Hof bedroht,

Sein Leben, Hab und Gut.

 

Wie war der Anfang klein und schwach

In allererster Zeit !

Doch halfen edle Männer nach

Mit Opferwilligkeit;

Und so erstarkte der Verein,

Geführt von fester Hand,

Der Hindernisse, groß und klein,

Mit Weisheit überwand.

 

So wurde uns`re Feuerwehr

Bald Cochstedts Stolz und Hort;

„Des nächsten Wehr und Gott zur Ehr“

Blieb stets ihr Losungswort !

Oft stand Sie stets in Glut und Dampf

Und schirmte Haus und Herd,

Und hat die Treue in dem Kampf

Mit Feuers Wut bewährt !

 

Wohl mancher schied aus unsern Reih´n;

Die Hügel deckt das Gras:

O, lasst uns ihnen heute weih`n

Voll Dank ein stilles Glas !

Wir aber wollen unentwegt

Geloben heut aufs neu`:

So lang das Herz im Busen schlägt,

Der Feuerwehr die Treu !

 

So blühe denn, Du tapf`re Wehr,

Bis in die fernste Zeit !

Halt stets am Wahlspruch hoch und her,

Zu retten stets bereit !

Nun, Kameraden, nehmt zur Hand

Das Glas nach Deutschem Brauch:

Wir schützen Stadt und Land

Durch uns`re Wehr – Gut Schlauch !

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