Zuletzt aktualisiert Donnerstag, 04. August 2011
Dich grüßt mit hellem Klang
Am heut`gen Tag der Freud und Ehr
Mit Jubel der Gesang !
Heut laß die ernste Arbeit ruh`n,
Verbann die Sorgen all;
Versammelt Euch zu heiterm Tun
Bei Klang und Becherschall !
Denn 125 Jahr sind heut dahin
Im raschen Flug der Zeit,
Wo Du mit rechtem Wehrmannssinn
Dich heil`ger Pflicht geweiht:
Zu helfen da, wo Hilfe not,
Wenn Feuers Glut und Wut
Des nächsten Haus und Hof bedroht,
Sein Leben, Hab und Gut.
Wie war der Anfang klein und schwach
In allererster Zeit !
Doch halfen edle Männer nach
Mit Opferwilligkeit;
Und so erstarkte der Verein,
Geführt von fester Hand,
Der Hindernisse, groß und klein,
Mit Weisheit überwand.
So wurde uns`re Feuerwehr
Bald Cochstedts Stolz und Hort;
„Des nächsten Wehr und Gott zur Ehr“
Blieb stets ihr Losungswort !
Oft stand Sie stets in Glut und Dampf
Und schirmte Haus und Herd,
Und hat die Treue in dem Kampf
Mit Feuers Wut bewährt !
Wohl mancher schied aus unsern Reih´n;
Die Hügel deckt das Gras:
O, lasst uns ihnen heute weih`n
Voll Dank ein stilles Glas !
Wir aber wollen unentwegt
Geloben heut aufs neu`:
So lang das Herz im Busen schlägt,
Der Feuerwehr die Treu !
So blühe denn, Du tapf`re Wehr,
Bis in die fernste Zeit !
Halt stets am Wahlspruch hoch und her,
Zu retten stets bereit !
Nun, Kameraden, nehmt zur Hand
Das Glas nach Deutschem Brauch:
Wir schützen Stadt und Land
Durch uns`re Wehr – Gut Schlauch !